Handschriften und Nachlässe

Profil

Die Sammlung umfasst ca. 15.000 Handschriften, wobei ca. 3.000 aus dem Mittelalter stammen und ca. 12.000 neuzeitliche Handschriften sind. Hinzu kommen etwa 180 Nachlässe. Die ältesten in der Bibliothek verwahrten Stücke sind Bibel-Fragmente aus dem 5. Jahrhundert. Die neuzeitlichen Handschriften reichen bis in die Gegenwart.

Die heutigen Bestände gehen hauptsächlich auf drei frühere Sammlungen zurück: die Handschriftensammlung der Herzoglichen Öffentlichen Bibliothek, die handschriftlichen Bestände der Hofbibliothek sowie die durch das Land Baden-Württemberg erworbene Sammlung der Fürsten von Fürstenberg aus Donaueschingen. Hinzu kommen laufende Erwerbungen und Schenkungen.

Nutzung

Unsere handschriftlichen Materialien können Sie im Sonderlesesaal nach Voranmeldung einsehen, sofern ein wissenschaftlicher Zweck nachgewiesen werden kann. 

Bitte melden Sie sich mindestens fünf Werktage im Voraus schriftlich oder telefonisch an. Beachten Sie bitte, dass aus konservatorischen Gründen Benutzungseinschränkungen festgelegt und einzelne Bestände von der Benutzung ausgeschlossen werden können.

In unserenDigitalen Sammlungen finden Sie einen Ausschnitt des Bestands.

Weitere Informationen finden Sie in unseremWLB-Wiki.

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Handschriften Sammlungsleitung

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Handschriften
Allgemeine Anfragen

Bestände

DieHerzogliche Öffentliche Bibliothek ist die durch Herzog Carl Eugen 1765 gegründete Vorläufereinrichtung der WLB.

Parallel zur Öffentlichen Bibliothek unterhielt Herzog Carl Eugen auch eine privateHandbibliothek.

Der dritte Bestand ist aufgrund des Ankaufs der privaten Sammlung der Fürsten von Fürstenberg ausDonaueschingen durch das Land Baden-Württemberg 1993 in die Württembergische Landesbibliothek gekommen.

Nachlässe und Autographen sind in den allgemeinen Handschriftenbestand integriert.

Musik- und Musikerhandschriften finden Sie im Bestand der Öffentlichen Bibliothek sowie der Hofbibliothek. 

Recherche

Einen Teil der Handschriften finden Sie auch in unsererDigitalen Bibliothek. Die digitalisierten Handschriften sind auch über denKatalog recherchierbar.

Wissenschaftliche Handschriftenbeschreibungen sind imHandschriftenportal nachgewiesen.

Bereits erfasste Nachlassmaterialien und Autographen finden sich inKalliope.

Ein umfangreicher Bestand an wissenschaftlicher Literatur zur Handschriftenkunde, Kodikologie, Paläographie, Buchmalerei und zur Überlieferung antiker und mittelalterlicher Autoren ist neben Faksimiles wichtiger abendländischer Handschriften im Bestand der WLB vorhanden. Vieles ist im Neubau frei zugänglich. Die Werke sind über denKatalog recherchierbar.

Die Standortangabe „HB Handschriften (im Magazin)“ bzw. „HB Handschriftenabteilung“ im Katalog bezeichnet ein Bestandssegment, das nach Voranmeldung und Bereitstellung im Sonderlesesaal eingesehen werden kann. Bitte richten Sie Ihre Anfragen an handschriften@wlb-stuttgart.de

Literatur zu Handschriften der WLB ist in einer internen Bibliographie dokumentiert. Anfragen hierzu bitte ebenfalls an handschriften@wlb-stuttgart.de. Hinweise zur Vervollständigung sind gerne willkommen.

Fachdatenbanken zu den oben genannten Themen finden Sie darüber hinaus imDatenbank-Informationssystem

Handschriftenzentrum

Die Württembergische Landesbibliothek ist eines der sechs DFG-gefördertenHandschriftenzentren in Deutschland. Neben Stuttgart gehören die Staatsbibliothek zu Berlin, die UB Frankfurt, die UB Leipzig, die Bayerische Staatsbibliothek München sowie die  Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel zu diesem Kreis.

Laufende Aktivitäten am Handschriftenzentrum Stuttgart