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Videovortrag

Dr. Hanne Leßau (Köln):

Entnazifizierungsgeschichten - Die Auseinandersetzung mit der eigenen NS-Vergangenheit in der frühen Nachkriegszeit

Über die Entnazifizierung scheint das Urteil längst gesprochen: In Öffentlichkeit und Forschung gilt sie als missglückter Versuch einer frühen Vergangenheitsbewältigung, der vor allem an Täuschung und Vertuschung durch die betroffenen Deutschen scheiterte.

Hanne Leßau zeigt, warum diese Einschätzung zu kurz greift. Gestützt auf Tagebücher, Notizzettel, Briefe und Zeitungsartikel sowie auf die Verfahrensakten macht sie eindrücklich sichtbar, dass die politische Überprüfung eine intensivere und ernsthaftere Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit im Nationalsozialismus anstieß, als wir heute vermuten. Mit ihrem erhellenden Blick auf die Entnazifizierung und das Verhalten der Deutschen in den ersten Nachkriegsjahren stellen sich zentrale Fragen nach dem Übergang von der NS-Diktatur zur Bundesrepublik neu.

Hanne Leßau, geb. 1984, ist Historikerin und Ausstellungsmacherin. Sie arbeitet als Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Für ihr Buch erhielt sie den Wilhelm-Hollenberg-Preis.

ab 22. März 2021 online auf L.I.S.A.:
https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_entnazifizierungsgeschichten


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Bibliothek für Zeitgeschichte
Tel.: 0711/212-4516



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