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Veranstaltungen

Nächste Veranstaltungen der Bibliothek für Zeitgeschichte


Dienstag, 17. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 21

Prof. Dr. Wolfram Pyta (Stuttgart):

Porsche.
Vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke

(gemeinsame Veranstaltung mit dem Stadtarchiv Stuttgart)

1931 gründete Ferdinand Porsche sein „Konstruktionsbüro“. Der geniale Techniker – zuvor Konstrukteur von Elektrokutschen und Rennwagen sowie Chefentwickler von Daimler-Benz – sollte bis zu seinem Tod 1951 die Grundlagen für das spätere Weltunternehmen schaffen.

Wolfram Pyta erzählt die Geschichte des Unternehmens in diesen turbulenten Anfangsjahren: von der Entstehung des Volkswagens über das Arrangement mit den Nazis und die Kriegsproduktion bis zur Entwicklung zur exklusiven Sportwagenschmiede ‒ eine faszinierende Darstellung, die Unternehmens-, Automobil- und Zeitgeschichte miteinander verknüpft.

Wolfram Pyta leitet als Universitätsprofessor die Abteilung für Neuere Geschichte am Historischen Institut der Universität Stuttgart sowie die Forschungsstelle Ludwigsburg zur NS-Verbrechensgeschichte. 2007 erschien bei Siedler seine vielgelobte Biographie „Hindenburg. Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler“, 2015 folgte „Hitler. Der Künstler als Politiker“.


Dienstag, 24. Oktober 2017, 19 Uhr, Hauptstaatsarchiv, Konrad-Adenauer-Str. 4

Prof. Dr. Nikolaus Katzer (Moskau):

Vom Zarenadler zur Roten Fahne.
Die Russische Revolution als kontroverses Erbe

(gemeinsame Veranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung)

Noch immer ist nicht klar, wie Russland der Revolutionen des Jahres 1917 gedenken will, obwohl das 100-jährige Jubiläum der Februarrevolution bereits verstrichen ist und der Jahrestag der Oktoberrevolution näher rückt. Die Regierung unter Wladimir Putin tut sich schwer, angemessen mit diesem Jubiläumsjahr von Weltrang umzugehen.

Der Russland-Experte Nikolaus Katzer beleuchtet die Hintergründe dieses schwierigen Gedenkens. Noch immer spaltet die Revolution die russische Gesellschaft. Nach wie vor ist umstritten, ob die Revolution Russland schwächte oder als Geburtsstunde für die Weltmacht Sowjetunion anzusehen ist. Zudem gedenkt die russische Führung lieber Helden als Opfern, denn Russland soll als starkes und einiges Land präsentiert werden.

Nikolaus Katzer wurde 1996 Professor für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit besonderer Berücksichtigung Mittel- und Osteuropas an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Seit 2010 ist er Direktor des Deutschen Historischen Instituts Moskau.


Kontakt


Bibliothek für Zeitgeschichte
Tel.: 0711/212-4516



Letzte Änderung: 25.09.2017   © 2007 WLB
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