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Kataloge

Die Katalogsituation für die Stuttgarter Bibelsammlung war bis vor wenigen Jahren sehr verworren. Ohne die Segnungen der EDV und ihrer elektronischen Kataloge war die riesige Menge an gleichartigem, und doch wieder subtil verschiedenen Titeln mit konventionellen Mitteln und dem ständig zu geringen Personalstand kaum zu bewältigen.
Ein bis ca. 1980 handgeschriebener Bandkatalog war zwar damals vollständig, aber wegen der vielen und oft unübersichtlichen Nachträge, die tlw. in gerade noch vorhandene, aber vom richtigen Eintragungsort entfernte Lücken geschrieben werden mussten, kaum mehr benutzbar.
So hatte man nach dem Krieg angefangen, die neue erworbenen Bibeln nach PI, den Preußischen Instruktionen in den allgemeinen Alphabetischen Zettelkatalog aufzunehmen, in der Hoffnung, den Altbestand nachkatalogisieren zu können.
Inzwischen wurden in den deutschen Bibliotheken die RAK (Regeln für die Alphabetische Katalogisierung) eingeführt. Die WLB schloss sich der Neuerung in Stufen an. Ab Mitte der siebziger Jahre verwendete man die Internationale Titelbeschreibung (ISBD), ordnete aber weiterhin nach PI.  Die Bibeltitel kamen in ein eigenes ausgelagertes, aber recht übersichtliches Alphabet. Gleichtzeitig führte man einen Standortkatalog und ein Drucker- und Verlegerregister. Der Titelbestand von Bibeln nach PI im Hauptalphabet blieb ein Torso, bis er schließlich entfernt wurde.
Genauso erging es aber den konventionellen RAK-Aufnahmen, weil der Zettelkatalog dem 1989 eingeführten Online-Katalog weichen musste. Ein zweiter Zetteltorso an Bibeltiteln wurde zurückgelassen.
Erst mit dem DFG-Projekt  "Maschinenlesbare Erfassung des Altbestandes 1501-1850" von 1990-1998 war es möglich, auch die zahlreichen Titel der weitaus größten Bibelsammlung in Deutschland elektronsich zu verzeichnen und nach den einzelnen Titelkategorien recherchierbar zu machen. Die Lücken, die zwischen 1851 und 1988 noch bestanden, konnten mit eigenem Personal in den Folgejahren geschlossen werden, so dass inzwischen wirklich jede Bibelausgabe seit 1501 im Online-Katalog nachgewiesen ist.
Da die Inkunabeln inzwischen ebenfalls in toto im Online-Katalog INKA zu finden sind, gibt es auch für die Bibelinkunabeln (hebräisch, griechisch, lateinisch, hochdeutsch, niederdeutsch, niederländisch und tschechisch)  vollständige Nachweise.

 


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