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Nachlässe und Sammlungen A-I

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Johann Joseph Abert (1832-1915)

Als Musiker am Prager Konservatorium ausgebildet, erhielt er 1853 unter Peter Joseph von Lindpaintner ein Engagement als Kontrabassist in der Stuttgarter Hofkapelle. 1867-88 war er in der Nachfolge Lindpaintners, F. W. Kückens und K. Eckerts als Hofkapellmeister in der württembergischen Residenzstadt tätig. Musikalischer Nachlass, Geschenk um 1970. Signatur: Cod. mus. II fol. 306.

Weitere Kompositionen: HB XVII 34-45, 815, 845, 855, 866, 879, 890, 897 sowie Cod. hist. fol. 1112, 34r-36r.

Teilnachlass auch im Deutschen Literaturarchiv Marbach.

Literatur

Hermann Abert: Johann Joseph Abert : (1832 - 1915) ; sein Leben und seine Werke. 2., verb. u. erw. Aufl., Nachdr. d. Ausg. Leipzig. Bad Neustadt a. d. Saale, 1983. (Beiträge zur Musikgeschichte der Sudetendeutschen ; 1).

Daniel David Auberlen (?-1835)

Signatur: Cod. mus. II fol. 99b.

Georg Daniel Auberlen (?-1784)

Schulmeister und Organist. Gestorben zu Fellbach am 1. Juli 1784. Musikalien aus dem Besitz von Georg Daniel Auberlen, Samuel Gottlob Auberlen und Wilhelm Amandus Auberlen, erworben 1907. Signatur: Cod. mus. II fol. 59.

Nicolaus Ferdinand Auberlen (1755-1828)

Lehrer und Komponist in Fellbach. Signatur: Cod. mus. II fol. 99a.

Samuel Gottlob Auberlen (1758-1817)

Sohn von Georg Daniel Auberlen. Geboren zu Fellbach am 23. November 1758, gestorben als Organist und Musikdirektor am Ulmer Münster am 6. Juni 1817. Musikalien aus dem Besitz von Georg Daniel Auberlen, Samuel Gottlob Auberlen und Wilhelm Amandus Auberlen, erworben 1907. Signatur: Cod. mus. II fol. 60.

Wilhelm Amandus Auberlen (1798-1874)

Oberlehrer in Fellbach. Musikalien, erworben im August 1919. Signatur: Cod. mus. II fol. 99c.

Bergmann (Familie)

Noten, noch nicht verzeichnet!

Ludwig Bibus (1905-1997)

Stuttgarter Komponist. Musikalischer Nachlass, Geschenk im Juni 1991. Signatur: Cod. mus. II fol. 322.

Karl Bleyle (1880-1969)

Er studierte 1894-97 bei Hugo Wehrle und Samuel de Lange in Stuttgart, 1904-07 bei Ludwig Thuille, München. Seit 1923 in Stuttgart als Komponist tätig. "Als Komponist ist Bleyle ein Musiker von unbeirrbarer Gesundheit u. süddeutscher Frische, aller Experimentiersucht ziemlich abgeneigt" (A. Einstein: Das neue Musiklexikon, 1926, S. 58). Signatur: Cod. mus. II fol. 291-293.

Helmut Bornefeld (1906-1990)

Organist und Kantor in Heidenheim/Brenz, Komponist. Nachlass noch nicht vollständig, teilweise verzeichnet! siehe aktuelle Nachlasserschließung

Weiteres Material: Cod. mus. II fol. 307 Kaps.

Helmut-Bornefeld-Website

Werke von Helmut Bornefeld bei Carus

Werke von Helmut Bornefeld bei UE

Arpad Doppler (1857-1927)

Sohn von Karl Doppler, Lehrer am Konservatorium in Stuttgart und langjähriger Dirigent des dortigen Opernchores. Musikalien, Verzeichnung s. Musikhandschriften-Datenbank

Franz Doppler (1821-1883)

Musikdirektor am Theater an der Wien, dann Ballettdirektor und erster Flötist der Hofoper in Wien, Bruder von Karl Doppler. Musikalien, Verzeichnung s. Musikhandschriften-Datenbank

 

Karl Doppler (1825-1900)

Hofkapellmeister am Stuttgarter Hoftheater und Flötenvirtuose. Musikalien, Verzeichnung s. Musikhandschriften-Datenbank

 

Karl Eichhorn (1879-1929)

Schüler des Stuttgarter Konservatoriums, Vereinsdirigent und Musiklehrer in Stuttgart. Musikalien vorgeordnet, aber noch nicht verzeichnet!

Georgine Christine Maria Anna Eschborn (1828-1911)

Tochter von Peter Josef Eschborn, verheiratete Koenneritz, geboren in Mannheim. 1837 war sie mit den Eltern in Amsterdam und sang dort mit ihren Geschwistern Nathalie und Karl in der "Zauberflöte" eine der drei Genien. Sie dürfte nach dem vorhandenen Nachlass wohl die fruchtbarste Komponistin der Familie gewesen sein. Sie schrieb ihre Kompositionen zuerst unter dem Namen Nina Eschborn, später Nina von Koenneritz. Musikalischer Nachlass erworben 1974. Signatur: Cod. mus. II fol. 304.

Literatur

Rheinische Musiker. Folge 6. 1969, S. 46-47.

Karl (Charles) Eschborn (1832-1851)

Sohn von Peter Josef Eschborn, geboren in Mannheim. In den Jahren 1847-49 war er Schüler des Pariser Konservatoriums, wo er zweimal den ersten Preis für Komposition erhielt. 1850 ist er als Kapellmeister in Köln bezeugt. Er war ein ausgezeichneter Klavierspieler. Kurz vor seinem Tod befand er sich aus Gesundheitsgründen bei seinen Eltern in Stuttgart, die sich bei der am dortigen Theater engagierten Tochter Nathalie Eschborn-Frassini aufhielten. Musikalischer Nachlass erworben 1974. Signatur: Cod. mus. II fol. 304.

Literatur

Rheinische Musiker. Folge 6. 1969, S. 47.

Peter Josef Eschborn (1796-1881)

Als Beruf wird angegeben: Tanzlehrer, an anderer Stelle: Rechtskundiger (laut Stadtarchiv Mainz). Er war wahrscheinlich Schüler der 1807 gegründeten Lateinschule in Amorbach. Seit spätestens 1816 war er Schüler des Würzburger Stadtkapellmeisters und Komponisten Friedrich Witt. Seit 1827 ist er als Großherzoglich Badenscher Konzertmeister in der Mannheimer Hofkapelle tätig; 1832 wurde er Kapellmeister. 1842 wurde er als Nachfolger von Conradin Kreutzer Musikdirektor in Köln. 1851-1853 hielt sich Eschborn mit seiner Frau in Stuttgart auf, wo um diese Zeit die Tochter Nathalie engagiert war. 1858-1861 wirkte er als Kapellmeister am Hamburger Stadttheater. Nach seiner Pensionierung lebte er in Würzburg, Heidelberg, Amorbach und schleßlich in Coburg, wo er auch verstarb. Musikalischer Nachlass erworben 1974. Signatur: Cod. mus. II fol. 304.

Literatur

Rheinische Musiker. Folge 6. 1969, S. 48-50.

Immanuel Faißt (1823-1894)

Direktor des Konservatoriums in Stuttgart, Komponist. Nachlass vermißt! Signatur: Cod. mus. II fol. 126 ff.

Weiteres Material: Cod. mus. II fol. 100e, 299 Kaps, 311 Kaps., HB XVII 165.

Willy Fröhlich (1894-1978)

Er studierte in Straßburg, Frankfurt am Main und bei E. Sträßer in Stuttgart. Seit 1925 in Ulm, seit 1928 in Stuttgart als Musiklehrer und Musikschriftsteller tätig. Musikalien noch nicht verzeichnet!

Paul Gross (1898-1985)

Stuttgarter Komponist. Musikalischer Nachlass.

Biographie

Nachlassverzeichnis (pdf-Datei)

Paul Haegele (1894-1977)

Bürgermeister und Organist (ev. Kirche) in Oppelsbohm, Komponist, geboren in Ludwigsburg-Eglosheim, Schüler am Konservatorium Stuttgart (Joseph Haas und Ewald Straesser). Signatur: Cod. mus. II fol.356. Briefe: Cod.hist. qt. 769

Nachlassverzeichnis (pdf-Datei)

Biographie und Werkverzeichnis

Eine tabellarische Biographie und ein Werkverzeichnis liegen als Typoskript dem Nachlass bei.

August Otto Halm (1869-1929)

Er studierte Theologie an der Universität Tübingen, ebenso Komposition bei dem akademischen Musikdirektor Emil Kauffmann; wirkte als Musiklehrer u.a. in Heilbronn und an der Freien Schulgemeinde Wickersdorf bei Saalfeld (Thüringen). Halm war der bedeutendste Musiklehrer der musikalischen Jugendbewegung. Als Komponist versuchte er die Prinzipien der Fuge und der Sonate nach dem Vorbild Anton Bruckners zu verschmelzen, blieb jedoch Außenseiter. Weit erfolgreicher und von großem Einfluß war Halm als Musikschriftsteller. Signatur: Cod. mus. II fol. 255-276 und 278-287.

Nachlasserschließung

Teilnachlass u.a. auch im Deutschen Literaturarchiv Marbach.

Literatur

Lee A. Rothfarb: Musik und Theologie. August Halm am Kreuzungspunkt seines beruflichen und schöpferischen Weges, in: Musik in Baden-Württemberg 3 (1996) S. 115-134.

Lee A. Rothfarb: Zwischen Originalität und Ideologie — Die Musik von August Halm (1869–1929) , in: Musik in Baden-Würtemberg 5 (1998) S. 175-199.

Hugo Herrmann (1896-1967)

Musikpädagoge, Hochschullehrer, Publizist, Komponist. 1935 Direktor der Städtischen Musikschule Trossingen, 1950 Professor. Signatur: Cod. mus. II fol. 34, Cod.hist.qt. 759.

 Weiteres Material: Cod. mus. II fol. 294 siehe aktuelle Nachlasserschließung

Literatur

Reiner Nägele: "Das Führerprinzip muß zum Durchbruch kommen" - Anmerkungen zum „Lebenswerk“ des Komponisten Hugo Herrmann, in: Festschrift Heinrich Deppert, Tutzing 2000, S.163-182.

Joseph Huber (1837-1886)

1865 Mitglied der Hofkapelle in Stuttgart, Violinist und Komponist. Der Nachlass wurde 1939-40 in den Bestand der Württembergischen Landesbibliothek aufgenommen. Einige Stücke kamen im Februar 1965 als Geschenk in die Bibliothek. Signatur: Cod. mus. II fol. 119.

Weiteres Material: HB XVII 231., 902.

Biografie und Nachlassverzeichnis

Clytus Gottwald: Joseph Huber (1837-1886). Biographie eines Vergessenen, in: Musik in Baden-Württemberg 5 (1998) 145-162.

 


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Letzte Änderung: 18.09.2010   © 2007 WLB
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