Helmut Bornefeld
Geb. 14.12.1906 in Stuttgart-Untertürkheim, gest. 11.2.1990 in Heidenheim/Brenz, war Anfang der 30er Jahre Klavierlehrer, Chorleiter und Komponist in Esslingen. Nach Verfehmung durch die Nazipropaganda studierte er zusätzlich Kirchenmusik und war 1937-71 Kantor, Organist, Komponist in Heidenheim/Brenz und Orgelsachverständiger für Ostwürttemberg. Von 1939-45 war Bornefeld Soldat in Prag und in Rußland.
Er komponierte zahlreiche Werke für den Gottesdienstgebrauch, sein "Choralwerk". Ab den 1960er Jahren entstanden "freie" Werke in kammermusikalischen Besetzungen. Bornefelds grafische Arbeiten, seine Architekturentwürfe für Orgelbauten und seine schriftlichen Publikationen bezeugen seine vielseitige Begabung (Weitere Informationen).
Die Württembergische Landesbibliothek verwaltet den gesamten Nachlass, das kompositorische, literarische, organologische und bildnerische Werk sowie biographische Zeugnisse.
Literatur und Nachlassverzeichnis
Der Komponist Helmut Bornefeld (1906-1990). Verzeichnis seines Nachlasses in der Württembergischen Landesbibliothek, Stuttgart, von Jörg Martin. 590 Seiten, Abbildungen: 1, Paperback, Format 24 x 17 cm. 1. Auflage. ISBN 3-89639-523-8. (Weitere Informationen).
