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Emilie Zumsteeg

9.12.1796 zu Stuttgart, 1.8.1857 zu Stuttgart; Musiklehrerin und Komponistin.

Das musikalische Wirken Emilie Zumsteegs, Tochter des Konzertmeisters am württembergischen Hof, Johann Rudolph Zumsteeg, ein Freund F. Schillers, war von großer Bedeutung für das Stuttgarter Musikleben. Sie wirkte nicht nur als Lehrerin, sondern ebenso als Chorleiterin, Pianistin, Musikschriftstellerin ("Musikalisches Volksblatt") und natürlich als Komponistin. Für ihr musikalisches Schaffen wurde sie 1841 vom württembergischen König mit einem jährlichen Gehalt belohnt.

Zahlreiche Kompositionen wurden zu ihren Lebzeiten gedruckt, u.a. von Simrock (Köln, Bonn) und Schott (Mainz). Der größere Teil der Werke blieb jedoch Manuskript, wobei sich das meiste heute im Besitz der WLB befindet Nachlässe.

Ausführliche Informationen und Werkverzeichnis: Musik und Gender im Internet

Biographie: Martina Rebmann: "Sie war eine Haupttriebfeder jener musikalischen Ereignisse" - Emilie Zumsteeg (1796-1857) und das Stuttgarter Chorwesen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, in: klangwelten : lebenswelten - komponistinnen in südwestdeutschland. Herausgegeben von Martina Rebmann und Reiner Nägele. Stuttgart: Württembergische Landesbibliothek, 2004, S. 39-61.

Werkverzeichnis: Martina Rebmann: "Wie Deine Kunst, so edel war Dein Leben". Ein Werkverzeichnis der Stuttgarter Komponistin Emilie Zumsteeg, in: Musik in Baden-Württemberg, Stuttgart 2.1995, S. 51-74.

Werkausgabe: Emilie Zumsteeg: "Lieder und Duette. " Solo S/A/B bzw. SA, Pfte. Hrsg. von Martina Rebmann. Stuttgart: Carus, 1998.

 


Öffnungszeiten

Musiklesesaal:
Mo-Fr: 10-17 Uhr
Sa: 9-13 Uhr

Kontakt



Letzte Änderung: 03.12.2008   © 2007 WLB
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