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Carl Philipp Emanuel Bach

8. 3. 1714 zu Weimar, 14. 12. 1788 zu Hamburg, der zweite Sohn Johann Sebastian Bachs, Schüler seines Vaters. "In der Composition und im Clavierspielen habe ich nie einen andern Lehrmeister gehabt als meinen Vater", heißt es in der Selbstbiographie.

Als er 1738 den Sohn des Grafen v. Keyserlingk auf Studienreisen im Ausland als Hofmeister begleiten sollte, erreichte ihn der Ruf an den Hof des Kronprinzen Friedrich von Preußen in Ruppin. Als Kammercembalist Friedrichs II. hatte er Unterricht zu geben u.a. dem jungen Herzog Carl Eugen von Württemberg, der sich am Berliner Hof (1741/1742) aufhielt. Ihm widmete Bach sechs Sonaten für Cemalo, die "Württembergischen Sonaten" (Nürnberg 1744). Zwei Jahre zuvor hatte er seine sechs "Preußischen Sonaten", die bedeutendsten Zeugnisse der neuen Stilbildung auf dem Gebiet der Klaviersonate, Friedrich II. zugeeignet.

Der Text auf dem Titelblatt der "Württembergischen Sonaten" lautet, nach der in der WLB verwahrten Erstausgabe von 1744:

Sei Sonateper CembalodedicateAll' Altezza SerenissimadiCARLO EVGENIODVCA DI WIRTEMBERG E TECKHConte di Montbeliard, Signore di Heidenheim, Cavalier del Toson d'Oroe Maresciallo di Campo Supremo dell' inclito Circolo di Svevia &Composte daCarlo Filippo Emanuele Bach, Musico di Cameradi S.M. il Rè di Prussia & &OPERA II daAlle Spese di Giovanni Vlrico Haffner, Intagliatore in rame eVirtuoso di Liuto in NorimbergaN ro XV. 42 pagine

 


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