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Vorstellung des Projekts

Bei einem Luftangriff im September 1944 wurde das Gebäude der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart weitgehend zerstört. Die Bestände, die bis dahin noch nicht ausgelagert worden waren, gingen dabei so gut wie vollständig verloren, darunter vor allen Dingen die Neuerwerbungen der letzten Jahre vor 1944. Es lässt sich heute kaum noch nachvollziehen, ob sich unter diesen Verlusten auch NS-Raubgut befand. Erwerbungen aus der Zeit des Nationalsozialismus haben sich somit nur vereinzelt erhalten, wenn sie dem Altbestand zugeordnet wurden.

Bald nach der weitgehenden Zerstörung der Bibliothek ging man daran, die zerstörten Bestände durch antiquarische Käufe wiederaufzubauen. Ein Teil dieser wiederbeschafften Bestände, die sich bis heute im Besitz der Bibliothek befinden, wird im aktuell laufenden Projekt nach Hinweisen auf Vorbesitzer (so genannte Provenienzmerkmale) untersucht.

In dem Projekt wird ein abgegrenzter Teilbereich der antiquarischen Erwerbungen systematisch Band für Band auf entsprechende verdächtige Provenienzmerkmale hin durchgesehen. Insgesamt handelt es sich dabei um ca. 60.000 Bände. Die Funde werden in einer eigens angelegten Datenbank dokumentiert und in die entsprechenden überregionalen Verzeichnisse (z.B. Lost-Art-Datenbank, Provenienz-Wiki) sowie in den SWB-Verbundkatalog eingebracht.


Kontakt

Projektleitung
Dr. Hans-Christian Pust
Tel. 0711/212-4518

Projektmitarbeiterin:
Maria Nüchter M.A.
Tel. 0711/212-4549


Gefördert von:


Letzte Änderung: 30.08.2017   © 2007 WLB
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