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Klara Brettheimer

In zwei Bände hat die Stuttgarter Jüdin Klara Brettheimer, geborene Lämle (1892–1944), ihren Namen eingetragen. Klara Brettheimers Mann Wilhelm (1879–1935) war Teilhaber der Firma Badisch-Württembergische Weinbrennerei Hirsch & Lichter mit Sitz in der Bopserstraße 2 / Ecke Schlosserstraße. Die 1922 geborene Tochter Lisa Lotte (1922–1945) war das einzige Kind des jüdischen Ehepaares. 1930 zog die Familie in das eigene Haus an der Neuen Weinsteige 65 in Stuttgart. Klara Brettheimer und ihre Tochter gehörten zu den jüdischen Bürgern Stuttgarts, die sich am 27. November 1941 auf dem Killesberg in Stuttgart einfinden mussten. Vier Tage später, am 1. Dezember 1941, ging der erste Transport mit etwa 1.000 württembergischen Juden vom Güterbahnhof des Nordbahnhofs in Richtung Riga ab. Für die junge Lisa Lotte endet die Spur hier. Ihre Mutter Klara Brettheimer wurde am 20. Dezember 1944 im Konzentrationslager Stutthof bei Danzig ermordet. Auch hier halfen bei der Recherche wieder die Ergebnisse einer Stolperstein-Initiative weiter. Ein entsprechender Stein liegt heute vor dem Haus Neue Weinsteige 65 und erinnert an Klara Brettheimer, auf der entsprechenden Website der Stolpersteininitiative Stuttgart sind detaillierte biographische Angaben zu ihr abrufbar.

 

 

 


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