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Felix Hecht

Felix Hecht (1847-1909) war studierter Jurist. 1871 wurde er Gründungsdirektor der Rheinischen Hypothekenbank sowie der Pfälzischen Hypothekenbank in Ludwigshafen. Die Hechts besaßen in Mannheim ein repräsentatives Haus. Zu den Gästen der Familie gehörten Johannes Brahms und Franz von Lehnbach, der auch Bilder für die Hechts malte.
Als Felix Hecht 1909 starb, blieb seine Frau mit den beiden Söhnen alleine zurück. In der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober 1940 wurde die bereits 86-jährige Helene Hecht von der Polizei abgeholt und in das französische Internierungslager Gurs deportiert. Sie starb noch auf dem Transport und hat das Lager nie erreicht. In den amtlichen Unterlagen wurde sie am 8. Mai 1945 für tot erklärt, mit Wirkung vom 24. Oktober 1940. Ein Totenschein wurde nie ausgestellt.


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