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Vorträge der BfZ zum Ersten Weltkrieg 2014

27.1.2014, 20 Uhr, Foyer

Prof. Dr. Christopher Clark (Cambridge): „Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“. SWR-Reihe "Autor im Gespräch", Gesprächspartner: Dr. Christian Westerhoff, BfZ und Dr. Wolfgang Niess, SWR

Im Rahmen der SWR-Reihe "Autor im Gespräch" diskutieren Dr. Christian Westerhoff (Bibliothek für Zeitgeschichte) und Dr. Wolfgang Niess (SWR) mit dem australischen Historiker und Bestsellerautor Prof. Dr. Christopher Clark (Cambridge).

Kein Buch zum Weltkriegsgedenkjahr 2014 sorgt derzeit für mehr Aufsehen als "Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog" von Christopher Clark. Die umfangreiche Studie über die Vorgeschichte des „Großen Krieges“ steht nicht nur auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Sie stellt überdies vieles in Frage, was in Deutschland seit den frühen Sechzigerjahren nach großen und kontroversen Debatten vorherrschende Meinung wurde.

20.2.2014, 18 Uhr, Vortragsraum

Stefan Noack (Berlin): Vorzeichen des kommenden Krieges. Ferdinand Grautoffs Zukunftsroman „1906“

Stefan Noack (Berlin) entwirft anhand des ‛Science Fiction’-Romans „1906. Der Zusammenbruch der alten Welt” ein anschauliches Panorama über Kriegsvorstellungen, -ängste und -propaganda im Vorfeld des Ersten Weltkriegs.

Der Journalist Ferdinand Heinrich Grautoff, Pseudonym "Seestern", publizierte 1905 einen Roman über einen bevorstehenden Krieg, der in vielen Aspekten den wenige Jahre später ausbrechenden Ersten Weltkrieg vorwegnahm. Der Bestseller sorgte im In- und Ausland für großes Aufsehen und wurde propagandistisch genutzt, um die Flottenrüstung zu forcieren.

17.7.2014, 18 Uhr, Vortragsraum

Dr. Alex Watson (London): „Mit unerhörter Brutalität“. Russische Gräueltaten in Ostpreußen, 1914-1915. (In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, LpB BW)

Alexander Watson (London) analysiert in seinem Vortrag die russischen Gräuel an der Bevölkerung Ostpreußens in den Jahren 1914-1915 und ihre Wahrnehmung durch die Zeitgenossen und die Forschung.
Wie groß war das Ausmaß der Kriegsgräuel und warum kam es ausgerechnet im ersten Jahr des Krieges zu Kriegsverbrechen? Welche Motive und Muster lagen den Gräuel zugrunde?

30.9.2014, 18 Uhr, Vortragsraum

Prof. Dr. Manfried Rauchensteiner (Wien): Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie. (In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, LpB BW)

Bei der Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg steht in der Regel Deutschland im Mittelpunkt. Dabei begann der Krieg mit der Ermordung des österreichischen Thronfolgers und mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien. Außerdem führte der Krieg zum Zusammenbruch des seit Jahrhunderten bestehenden Vielvölkerreichs. 

In seinem Vortrag geht Manfried Rauchensteiner, Universitätsprofessor und langjähriger Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien, der Frage nach, welche Rolle Österreich-Ungarn beim Ausbruch des Krieges spielte und welche Faktoren zum Zusammenbruch der Donaumonarchie führten.

22.10.2014, 18 Uhr, Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51

Nouvelles du front. Lesung aus deutschen und französischen Feldpostbriefen des Ersten Weltkriegs mit Musik der Zeit. (Gemeinsame Veranstaltung mit dem Institut français und der Musikhochschule Stuttgart im Rahmen der Französischen Wochen).

Die szenische Lesung aus Feldpostbriefen des Ersten Weltkrieges gibt einen lebendigen und authentischen Einblick in den Alltag und das Gefühlsleben der Soldaten. Junge Schauspieler geben den deutschen und französischen Dokumenten eine Stimme und bringen die Texte zum Sprechen. Die Briefe, die zu großen Teilen aus der Bibliothek für Zeitgeschichte (BfZ) in der Württembergischen Landesbibliothek stammen, werden an diesem Abend zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Ergänzt wird die Lesung durch die musikalische Präsentation deutscher und französischer Volkslieder der Zeit. Die Musik verleiht dem Abend eine zusätzliche packende Note.

2.12.2014, 18 Uhr, Vortragsraum

Podiumsdiskussion mit Dr. Gerhard P. Groß (Potsdam) und Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld (Stuttgart): Warum die Soldaten Weihnachten 1914 nicht zu Hause waren. Kann man eine Militärgeschichte ohne Krieg schreiben? (In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, LpB BW)

Gerhard P. Groß und Gerhard Hirschfeld ziehen zum Ende des Weltkriegs-Gedenkjahres 2014 Bilanz zur Forschung über und die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg.

Im Dezember 2014 neigt sich das Weltkriegs-Gedenkjahr seinem Ende zu. Dies bietet eine gute Gelegenheit, Forschung und Gedenken an den „Großen Krieg“ zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Warum waren die Soldaten – entgegen dem Versprechen des Kaisers – Weihnachten 1914 nicht wieder zu Hause? 100 Jahre später stellt sich die Frage, in welchem Umfang sich eine moderne Geschichtsschreibung mit dem Kern des Krieges – dem militärischen Geschehen – auseinanderzusetzen hat.

 

 

Öffnungszeiten

Lesesaal Sondersammlungen
Gaisburgstraße 4a:
Mo-Fr 10-17 Uhr
Schließungstage s. Aktuelles

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