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Vorträge der BfZ zum Ersten Weltkrieg 2015

10.03.2015, 18 Uhr, Hauptstaatsarchiv, Konrad-Adenauer-Str. 4

Prof. Dr. Benjamin Ziehmann (Sheffield/Berlin): Gewalt im Ersten Weltkrieg. Töten - Überleben - Verweigern (gemeinsame Veranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, LpB BW)

Die öffentliche Diskussion um „100 Jahre Erster Weltkrieg“ konzentrierte sich 2014 vor allem auf die Ursachen des Krieges. Aus dem Blick geriet dabei häufig der eigentliche Kern des Krieges, die Gewalt. Im Ersten Weltkrieg töteten und verwundeten Soldaten einander in bislang nicht gekanntem Ausmaß. Zugleich versuchten sie, das Feuer der Waffen zu überleben oder sich dem Töten zu entziehen. Benjamin Ziemann analysiert auf anschauliche Weise die Gewalt- und Verweigerungsformen, verknüpft mit biografischen Fallstudien. Er zeigt auf, wie die Massengewalt des Ersten Weltkrieges die deutsche Gesellschaft prägte.

 

5.5.2015, 18 Uhr, Theodor-Heuss-Haus, Feuerbacher Weg 46

PD Dr. Ernst Piper (Potsdam): Nacht über Europa. Zur Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs (in Kooperation mit der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus)

Am 1. August 1914 begann ein Krieg, der nicht nur das Antlitz Europas, sondern der Welt veränderte. Das Zeitalter der Extreme, des Gemetzels brach an. Der europäische Kosmopolitismus starb auf den Schlachtfeldern. Dieser erste totale Krieg schonte nichts und niemanden, alle Bürger der beteiligten Staaten, auch Künstler, Wissenschaftler und Intellektuelle, wurden zu Kombattanten.

 

2.7.2015, 18 Uhr, Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 4

Prof. Dr. Jason Crouthamel (Allendale, Michigan): Hysterische Männer? Traumatisierte Veteranen des Ersten Weltkriegs und ihr Kampf um Anerkennung im Dritten Reich (gemeinsame Veranstaltung mit dem Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“)

Der Umgang mit so genannten „Kriegsneurotikern“ bildete nach 1918 in Deutschland ein schwieriges Erbe des Krieges. Psychiater stempelten die ehemaligen Soldaten, die sie als „hysterische Männer“ abqualifizierten, als eine unmännliche Last für die Volksgemeinschaft ab – in ihren Augen beschmutzten sie die Erinnerung an den Krieg.

In seinem Vortrag lässt Jason Crouthamel die seelisch erkrankten Veteranen selbst zu Wort kommen. Dies ermöglicht einen neuen Blick auf die Psychiatrie und die Erinnerungskultur der Zwischenkriegszeit.

 

19.11.2015, 20 Uhr, Foyer der Württembergischen Landesbibliothek

Ausstellungseröffnung "100 Jahre Bibliothek für Zeitgeschichte"
Festvortrag:
Prof. Dr. Jörn Leonhard (Freiburg): Deutsche Kriege 1915-2015
Eine historische Betrachtung
Anmeldung erforderlich

Die Württembergische Landesbibliothek zeigt eine Ausstellung aus Anlass der Gründung der Bibliothek für Zeitgeschichte  im November 1915
vom 20. November 2015 - 5. März 2016

 

Öffnungszeiten

Lesesaal Sondersammlungen
Gaisburgstraße 4a:
Mo-Fr 10-17 Uhr
Schließungstage s. Aktuelles

Kontakt



Letzte Änderung: 06.09.2017   © 2007 WLB
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